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KONTAKT:

St. Ansgarii Gemeinde
Schwachhauser Heerstr. 40
28209 Bremen

Tel.: 0421 841391-0
Fax: 0421 841391-10

st.ansgarii@ich-will-keinen-spamkirche-bremen.de

Öffnungszeiten

montags, mittwochs, donnerstags,
9.00 - 13.00 Uhr
dienstags: (nicht in den Schulferien!)
15.00 - 18.00 Uhr
freitags:10.00 - 13.00 Uhr

Pastorin
Ulrike Oetken
Telefon: 0421 / 347 82 94
Durchwahl im Gemeindehaus
Telefon: 0421 / 841391-20
Fax: 0421 / 841391-10
- außer montags -

pastorin.oetken@kirche-bremen.de


Sprechstunde im
Gemeindehaus:

jeden 1. Mittwoch
8.30 - 9.30 Uhr

Kantor
Kai Niko Henke
Telefon: 0421/343435
kantor@ich-will-keinen-spamansgarii.de

Sozialpädagogin
Sabine Gaede
Telefon: 0421/841391-30
gaede@ich-will-keinen-spamkirche-bremen.de

Diakonin
Inga Kießling
Telefon: 0421/84 13 91-31
inga.kiessling@ich-will-keinen-spamkirche-bremen.de

Sprechstunde imGemeindehausjeden 3. Donnerstagvon 15.00 - 16.00 Uhr 

Bankverbindung
Gemeinde St. Ansgarii
Die Sparkasse Bremen

IBAN: DE87290501010001142199

BIC: SBREDE22XXX




 

 

Egestorff Stiftung

Die Egestorffstiftung in Bremen Osterholz

Die Diakonie der St. Ansgarii Gemeinde verwaltet gemeinsam mit der Diakonie des Domes diese Stiftung in Bremen-Osterholz. Im Mittelpunkt der Stiftung steht die Pflege und Betreuung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Aktuell werden dort über 400 Plätze in den Bereichen Altenpflege, Intensivpflege und Servicewohnen angeboten.

Mehr Informationen zur Egestorff Stiftung erhalten Sie unter www.egestorff.de.

 

100 Jahre Egestorff-Stiftung-AltenheimGeboren aus der Not und vollendet durch die Wohltat eines großzügigen Stifters, so könnte man kurz den Werdegang der Egestorff-Stiftung Altenheim bezeichnen. Begonnen hat es mit der Gründung des Armenhauses 1698 in Bremen. Ohne bestehende soziale Netze gründeten fünf Bremer Innenstadtgemeinden das Armenhaus, um Menschen in Not Obdach und Nahrung geben zu können. Dabei handelte es sich um die Gemeinden Unserer Lieben Frauen, St. Martini, St. Ansgarii, St. Stephani und St. Petri Domkirche. Staatliche Hilfe gab es nicht, überleben oder vergehen war das Motto. Die Gründungsgemeinden Ansgarii und die St. Petri Dom sind bis heute noch über ihre Diakonien im Stiftungsvorstand tätig. Auf dem Gelände des späteren Focke Gartens entstand das Armenhaus und wurde nach der Einführung der Sozialgesetzgebung zu Bismarcks Zeiten in ein Altenheim umgewandelt.Johann Heinrich Egestorff war nach heutiger Definition ein begüteter Baustoffhändler und lebte auf dem ehemaligen Landgut der Familie Oellrichs in Tenever. Ob sein Leben glück-lich war, ist nicht belegt, das Ende jedenfalls war tragisch. Durch Freitod starb er am 1. August 1905 und vermachte sein Landgut und Nachlass der Stadt Bremen mit der Auflage, daraus einen Altersruhesitz für ehrbare Bremer Bürger zu gestalten. Wie oft im Leben, reichte der Nachlass allein nicht aus, um den letzten Willen umzusetzen. Durch Zusammenschluss der ehemaligen kirchlichen Stiftung mit der städtischen Stiftung des Herrn Egestorff entstand daraus die „Egestorff-Stiftung-Altenheim“, das ehemalige Armenhaus wurde verkauft und das gemeinsame Vermögen reichte aus, um daraus den von den Architekten Heyberger und Luley geplanten klosterähnlichen Bau auf Egestorffs  Gelände entstehen zu lassen. Mit schon damals ausgeklügeltem Konzept für die Wichtigkeit von Licht, wurde ein den Beginenhöfen nachempfundener Bau erstellt. Jedes bewohnte Zimmer erhielt einmal täglich Besuch von der Sonne. Im Juni 1912 zogen dann die Bewohner des Altenheimes von der Innenstadt mit Pferd und Wagen nach Tenever und belebten das neu erstellte Haus. Den Umzug und die Inbesitznahme mit Leben feiern wir nun nach 100 Jahren.Bis 1963 war der zwischenzeitlich denkmalgeschützte Altbau Wohnstatt für ältere Menschen, dann war die Notwendigkeit zur Erweiterung eines Pflegeheimes gegeben. Zwischen-zeitlich sind Pflegeplätze für 237 pflegebedürftige Menschen entstanden. Von beatmeten Patienten bis zu alt gewordenen psychisch kranken oder vergesslichen Menschen wird in der Stiftung gepflegt und umsorgt. Ein ambulanter Pflegedienst und eine Tagespflege ergänzen das Angebot. Im offenen Altentreff „Seniorenwerkstatt“ wird Geselligkeit und soziales Engagement gepflegt, besonders die Begegnung und der Austausch Jung und Alt. Gleichzeitig leben in 185 Altenwohnungen ältere Menschen, die noch allein leben können. Die Stiftung hat aber nie ihren sozialen Auftrag vergessen. So entstanden nach der Flutkatastrophe 1962 in Bremen auf dem Stiftungsgelände 105 Reihenbungalows für Flutopfer mit besonders geringer Miete. Dies ist bis heute fortgesetzt. Ab 2012 werden die Bungalows durch energiesparende Neubauten ersetzt und wieder mit geringer Miete angeboten. Egestorff ist auch aus der Zeit des Armenhauses mit kirchlichen Rechten versehen und bis heut eigene Kirchengemeinde mit Pastor, Küsterin, Organistin und Kirchenchor. Wir wünschen uns, dass wir auch noch lange im Sinne beider Stiftungsgründer wirken und soziale Taten vollbringen können, und es weiterhin ein „Heim für ehrbare Bremer Bürger“ bleibt.

Hermann Schünemann, Diakon